Sonntag, 16. Februar 2014

Naturschutz in Dortmund gilt wohl nicht für Pferde

Wir waren heute da




Ganz am Anfang steht ein Schild



An einem Grundwasser-See,
der aus einer Bergsenkung entstanden ist,
führt ein Weg um eingezeunte Wiesen,
bis man an ein Grundstück eines Bauern kommt.

Dort ist u.a. eine Matschfläche.
Darauf sind Pferden nein
es sind darauf Tiere, die nur noch Pferde ähnlich sind.

Der Boden war nass und glitschig.
Es war weder eine Wasser- noch eine Futterstelle sichtbar.
Es gab nichts, wo sich die Tiere hätten unterstellen können.


Das Gatter war schon an vielen Stellen angebissen.
Die Pferde versuchten an toten Sträuchern,
die in der Nähe standen zu knabbern.
Sie hatten eindeutig Hunger.




Es war windig, zwischendurch hatte es auch geregnet.

Auf einem anfolgenden Wiesengrundstück stand wohl das Lieblingspferd.

Besser gesagt, es war wohl mal ein Lieblingspferd,
denn auch dieses hatte nichts,
außer,
oder wie im vorigen Fall,
wenigstens
etwas zu futtern.



Es ist entsetzlich.
Ich frage mich, wie man so mit Tieren umgehen kann.


Dieses Pferd bekam von uns ein wenig abgepflücktes Gras.
Es versuchte uns so weit zu folgen,
wie es das Gatter zugelassen hatte.


Bitte mal durch Draufklicken alle Bilder vergrößern...

meine Gedanken:

[ Buddha ]

Alles Glück der Welt entsteht aus dem Wunsch,
dass andere glücklich sein mögen.


Hatte nicht Buddha auch Tiere damit gemeint ?

Ich bin so traurig,
dass Ihr nicht mehr Alles lieben könnt.

© Archimeda 1


Eure Archi

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Kommentare:

  1. Wenn sich mal ein Pferd im Matsch suhl ist es ja in Ordnung, wenn die Wiese aber aus Matsch besteht weichen die Hufe auf.
    Pferde sind keine Wasserbewohner.
    Es fing an zu Regnen und die Pferde suchten sich die trockenste Stelle auf der "Weide" aus. Es als Weide zu bezeichnen ist ein Witz, es war insgesamt eine Matschfläche ohne abkaubares Gras.


    BG

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    1. Hallo BG
      Was machen die Pferde, wenn es wirklich stark regnet oder gewittert ?
      Normal stehen sie dann in dichten Gruppen zusammen um sich zu wärmen.
      Wo bleibt der Tierschutz im Naturschutzgebiet ?
      Sie sind auf der Fläche ausgerutscht. Pferde werden erschossen, wenn sie sich die Beine brechen.
      Es ist unmöglich, was man in DD sieht.
      Es waren ja nur einiger der so vielen Bilder...

      Archi

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  2. Guten Abend Uli,

    das ist ja grauenhaft und Tierquälerei ersten Ranges. Ich würde so ein Bild an die Zeitung und an das Kreistieramt schicken mit dem Standort, wo die Tiere sind. Obwohl, es kommt natürlich darauf an, wem die Tiere gehören. Hier gibt es ähnliches und es hätte keinen Erfolg, da der Besitzer bekannt ist. Allerdings füttern die Nachbarn und stellen den Tieren auch einen Eimer Wasser hin. Wenigstens haben sie eine Weide und eine Unterstellmöglichkeit. Du könntest das auch anonym machen, denn sie können den Standort ja kontrollieren.

    Liebe Grüße, Kathy

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    1. Hallo Kathy

      Wir werden die Tage nochmal da vorbei gehen. Ist es wieder so, geht es zur Presse.

      lg Uli

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  3. Guten Morgen Uli,
    wenn ich Tiere auf Weiden und Koppeln sehe, die ungepflegt und hungrig aussehen, bin ich ebenfalls deprimiert. Andererseits kenne ich hier Landwirte, bei denen die Tiere gut unf gepflegt aussehen. Das hängt wohl von Herz und Seele des Bauern ab und seinem Wissen. Wenn da alles in Ordnung ist, geht's auch den Tieren gut.

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    1. Hallo Joachim

      Es schon eine ziemliche Sauerrei, was man da veranstaltet. Wir werden es weiter beobachten, dann handeln.

      lg Uli

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