Donnerstag, 5. September 2013

Hase Thommi´s Ellenbogenbruch _ 10 Tage nach der OP


Morgens und abends holen wir beide Häschen raus.

Kaninchen sind Tiere, die ein ausgeprägtes Sozialverhalten haben.

Sie lieben sich, sind monogam.

Es heißt nur, es wird kanickelt.
Jedes Kaninchen hat einen festen Partner.

Das haben wir bereits bei den Hamstern festgestellt.

Geht ein Weibchen "fremd", stirbt es durch die davor gelassenen Gene des ersten Männchens, was sie sich ausgesucht haben.
Wie das möglich ist, wissen wir noch nicht,
aber unsere Erfahrung zeigt, dass es immer so ist.

Das sollte man auf die Menschenwelt übertragen,
dann gäbe es weniger Tränen und keine Scheidungen.


Unsere Häschen sind Freigänger, d.h sie kommen nur zum Schlafen in einen gemeinsammen Käfig.
Durch Thommi´s OP mussten wir die Käfige trennen.
Erschwerdend dazu ist, dass Goethe immer noch raus darf, aber Thommi Einzelhaft hat.
Er könnte sich sonst erneut verletzen.

Morgens dürfen sie zusammen ca 1 Stunde auf dem Spielbett kuscheln,
abends auch, dabei bekommt aber Thommi seine Medikamente.


Er fängt bereits an seine Öhrchen und Füßchen zu putzen.



Man sieht aber auch, dass er oft weint- oder ich sehe es nur ?

Schaut mal in seinen Augen, besonders auf dem oberen Bild.
Diesmal sind zwar keine Tränen, die runter kullern,
aber er sieht verweint aus.

Wenn Thommi sauber ist, kuschelt sich Zwitter Goethi ganz eng an ihn.



Goethe beobachtet mit seinen frechen Äuglein alles, was sich um den Beiden bewegt.


Ist es ihm zu hektisch, legt er sein Köpfchen schützend über seinen Partner.
Diese Geste ist gleichzeitig eine Markierung
->
" Du gehörst mir, ich passe auf dich auf "



BG war mit Thommi heute bei der Tierärztin.

Die ersten Fäden sind raus,
morgen bekommt er wieder Stroh, Einstreu und Heu.

Im Käfig muss Thommi weitere 6 Wochen bleiben.

Zudem bekommt er Physio-Therapie, damit er sein Pfötchen wieder benutzt.
Noch ist es so, dass er, falls er mal aus Versehen auftritt,
das Pfötchen nach innen und zur Mitte hin hält.


meine Gedanken :

Wenn du meinst, dass es dir wirklich schlecht geht,
suche dir jemanden, dem es schlechter geht,
und freu dich, dass du nicht seine Schmerzen hast.

© Archimeda1


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Kommentare:

  1. Hallo Uli,

    es scheint ja aufwärts zu gehen mit Thommi, das freut mich. Er sieht sehr traurig aus und das ist ja verständlich. Ich denke, wenn wir Menschen im Krankenhaus sein müssen, ergeht es uns ähnlich. Wir wollen einfach den alten Zustand wieder haben.

    Ihr macht das ganz hervorragend und die lange Zeit wird auch einmal für Thommi vorüber sein. Ich glaube, er ahnt es aber bestimmt fühlt er es, wie rührend Ihr um ihn besorgt seid.

    Stell Dir nur vor, andere hätten ihn einfach getötet. Nur um Geld zu sparen!

    Thommi schafft das und Goethe hilft ihm ja auch dabei, genau wie Ihr.

    Liebe Grüße, Kathy

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    1. Die Tierärztin meinte ich sollte mit Thomas Physiotherapie machen, damit sein Pfötchen wieder gestreckt wird.
      Dann werde ich wohl zum Hasenpflüsterer.

      BG

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    2. Hallo Kathy

      Wir versuchen, was möglich ist.
      Was an Ratschläge im Internet steht ist oft schlichtweg falsch.

      Die TA sagte heute zu BG: der teuerste Hase war einer aus Köln. Der hätte fast 1000 Euro an Honorare gekostet.

      lg Uli

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    3. @ BG
      flüstere laut und deutlich ^^

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  2. Hallo Uli,

    im Internet wird viel Unfug geschrieben und man findet selten richtig gute Aufklärung, leider. Ihr werdet es schon gut und richtig machen, schließlich wird Euer TA wohl die besten Ratschläge erteilen. Alles Gute für Euch!

    Liebe Grüße, Kathy

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    1. Hallo Kathy

      Ich behaupte mal, dass die TA und wir uns ergänzen. Viele Sachen wusste sie nicht, vieles wir nicht.
      Was toll war, dass sie für gelangweilte Tierchen ein Clickertraining empfohlen hatte. Damit werde ich mich jetzt mal befassen :-)

      lg Uli

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    2. Hallo Uli,

      tu das und berichte dann bitte darüber. Wir wünschen Euch einen schönen Sonntag.

      Liebe Grüße, Kathy

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    3. Hi Kathy
      Klar mache ich das :-)

      lg Uli

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  3. Hallo Uli,
    ich war zuversichtlich von Anfang an, dass Thommy es mit Eurer Hilfe schafft. Wer ein inniges Verhältnis zu seinen Tieren hat, sieht auch n den Augen, wie sie sich fühlen. Das bemerke ich immer wieder an meinen Katzen. Zum Kater sage ich sogar: "Gucke nicht so. Du hast genug bekommen." Dann streicht er nochmal um meine Beine und zieht ab. Mache mal vorsichtig Physiotherapie mit beruhigenden Worten.
    LG Joachim

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    1. Guten Morgen Joachim

      Ich bin auch der Meinung, dass Tiere viel mehr Wörter verstehen, als wir annehmen. Das merkt man mal wieder genau an deine süßen Kätzchen.

      lg Uli

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