Sonntag, 23. Juni 2013

Wildschweine streicheln / Versuch 1

BG möchte unbedingt Wildschweine streicheln.

Um das mal möglich zu machen,
sind wir nach Essen gefahren,
im Heissiwald gibt es nämlich ein Gehege.


Als ich noch ein wenig jünger war,
hatte ich damals die Riesenschweinchen mit trockenen Spaghetti gefüttert.
Die mögen sie nämlich gerne.

Alle Tiere mögen eigentlich ungekochte Nudeln,
ob es Hasen, Hunde oder Hamster sind.
Spaghetti gab es für die Schweinchen darum, weil die einfach länger sind,
und der Sicherheits-Abstand ein wenig größer.

Der Heissiwald ist sehr groß,
ich googlete im Net, 

in welchem Gebiet denn nun das Gehege mit den Wildschweinchen war.

Angezeigte Adresse: Eichenstrasse 12 in Essen/NRW
Das Navi hat uns gut den Weg gezeigt,
allerdings fand ich es schon ein wenig komisch,
dass das Wildgehege nun woanders liegen sollte, als ich es in Erinnerunng hatte.
Gesehen hatten wir nur den Sitz des Försters, seinen Wohnsitz nämlich.

Ich fragte einen älteren Herrn, wo denn das Gehege geblieben wäre.
Er sagte uns, dass man die Tiere geklaut hätte, und gab eine andere Adresse an.
Nach weiteren Kilometern, in Richtung, die mir bekannter schienen,
haben wir dann das neue Gebiet im anderen Teil des Heissiwaldes gefunden.

Gesehen haben wir einen weißen Junghirsch, der eindeutige Schussverletzungen hatte.




Ich weiß nicht, ob ein blöder Mensch ihn mit einem Luftgewehr angeschossen hatte,
oder ein Jäger um ihn zu fangen.

Bis auf drei Junghirsche, ein paar ähnliche Tiere
sah man nur unvernünftige Leute,
die ihre Riesenhunde zurück pfiffen,
damit sie die wenigen Tiere da nicht weiter angekläfft hatten.

Geschockt war ich schon über das Faltblatt,
welches sich Jeder im Kasten raus ziehen konnte.

Da werden reglmäßig Veranstaltungen gemacht.



Die Erklärung laut Hochglanzettel:

Zitat

" Wozu ein Wildgatter ?
Viele Kinder kennen das Wild unserer Wälder nur noch aus dem Fernsehen.
Hier im Heissiwald können sie und andere an der Natur interessierte Menschen die Tiere zu allen Jahreszeiten beobachten.
Für diesen Zweck gebaute Hochstände ermöglichen einen guten Blick ins Gehege.
Die große Zahl der Besucher spricht für sich.
Mehrfach im Jahr lädt der Förderverein zu Kinderfesten ein.
Das "Ostereiersuchen" und die "Futteraktion" ...
... regelmäßig 1500 Menschen zum Wildgatter..."

So sieht die Kindererfahrung aus

Link


Es ist kein Wunder, dass da kaum Tiere waren,
und sich die wenigen in den Unterschlupf verzogen hatten.

So sieht das dann im Wildschweingehe aus.

Alles leer.
Nichts,
nicht mal im Häuschen.



Ich werde mal diesen Verein anschreiben umd fragen warum es keine Wildschweine dort gibt.

Anschreiben _Bild






Vielleicht wisst Ihr noch eine Möglichkeit,
damit BG seine Wildschweine streicheln kann ?


lg Archi

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Kommentare:

  1. Die Verletzungen sind sehr typisch für aus grüßer Enfernung abgefeuerten Schrot-Schüssen oder Luftgewehr-Kugeln.
    Bei der Umgebung/Wohngegend würde ich nicht auf Schotgewehr tippen. Der Schütze wäre beim Klang des Schusses verhaftet worden.
    Tierhasser gibt es wohl überall.

    BG

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    1. Ein weißer Hirsch ist my­thisch auf dem gleichen Level, wie ein Eisbär.

      Man verletzt nicht seine Geister -
      egal, wodurch

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  2. Hallo Uli,
    ein Wildgehege habe ich anders in Erinnerung. Mir scheint, da werden nur Partys gefeiert. So lernen Kinder natürlich keine Wildtiere kennen.

    Bei uns gibt es viele Wildschweine aber natürlich sieht man sie selten. Aber wenn man Lust und Zeit hat, kann man auf einen Hochstand und abwarten bis eins auftaucht. Lange muß man da sicher nicht warten. Ich möchte kein Wildschwein streicheln, das wäre mir zu gefährlich.

    Gut, dass Du denen die mail geschickt hast!

    Einen guten Start in eine schöne Woche!
    Liebe Grüße, Kathy

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    1. Danke Kathy
      Auch dir einen guten Wochenstart.
      Ich bin auf die Antwort gespannt.
      lg Uli

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