Freitag, 12. April 2013

Rosemarie F ist tot

140 bis 15O Beamte vorher im Einsatz gegen Schwerbehinderte

damaliger Hilfeaufruf


vv

Zwei Tage nach der Zwangsräumung ihrer Wohnung starb die Rentnerin Rosemarie F. in einer Weddinger Wärmestube 
Quelle




„Hartz-IV-Mord“ in Berlin

Am Donnerstag, zwei Tage nach einer Zwangsräumung, verstarb die schwerbehinderte Rentnerin Rosemarie F. in der Wärmestube der Berliner Kälte-Nothilfe. Deren Initiator spricht in einer Videobotschaft von einem „Hartz-IV-Mord“. Heute Abend soll ein Trauermarsch für die Getötete und aus Protest stattfinden.

Menschenverachtender Rausschmiss
Nachdem die 67-jährige Rosemarie F. am Dienstag aus ihrer Wohnung in Berlin-Reinickendorf zwangsgeräumt wurde, verstarb sie zwei Tage später in der Wärmestube der Kälte-Nothilfe. Die Räumung wurde am 9. April 2013 mit Hilfe von 140 Polizisten durchgesetzt. Einige hundert Menschen demonstrierten an diesem Tag gegen den Rauswurf. „Wir wollten präsent sein und auf die Räumung aufmerksam machen“, so David Schuster vom Bündnis „Zwangsräumung verhindern“, einer Initiative, die Teil eines Netzwerkes aus rund 20 stadtpolitischen Organisationen ist.
 QUELLE und mehr

Archimeda1

******************************************************

Kommentare:

  1. Hallo Uli,

    was ist nur aus dieser Gesellschaft geworden? Man muß sich für diese Politiker, die so etwas zulassen schämen.

    Ich habe es schon heute Nachmittag gelesen und bin entsetzt. Wobei die Frau noch ein ärztliches Attest hatte. Was für eine verkommene Gesellschaft! Man hätte der Frau doch eine Sozialwohnung besorgen können aber das wollten sie nicht. So werden in Deutschland alte und schwache Menschen entsorgt! Es ist traurig aber wahr.

    Hier muß sich grundlegend etwas ändern in diesem Land! Wir Menschen müssen wieder das Recht haben, selbst zu bestimmen, was wir wollen.

    Liebe Grüße, Kathy

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Kathy
      Das fiese ist noch dazu, dass manche Zeitungen behaupteten sie hätte Mietschulden, manche sagen das Gegenteil.
      Das Sozialamt hätte ihr eine Wohnung besorgen müssen. Sie haben versagt. Der Mensch ist nichts wert, wenn er nicht Geld genug hat.
      lg Uli

      Löschen
    2. Hallo Uli,
      da bin ich ganz Deiner Meinung. Egal ob Mietschulden oder nicht, die Frau hatte ein ärztliches Attest und das Sozialamt hätte sie in einer anderen Wohnung unterbringen müssen. Aber die machen es sich einfach! Eine kranke Frau in einer Wärmestube abzuliefern, das ist ein Unding! Wozu bezahlen wir solche Ämter, wenn sie sich nicht um die Menschen kümmern? Ich hoffe, das hat ein Nachspiel!
      Liebe Grüße, Kathy

      Löschen
    3. Hallo Kathy
      Man kann nur hoffen, dass es ein Nachspiel gibt.
      Es war nur ein einziger bekannter Fall. Das war sicher nicht der erste.
      lg Uli

      Löschen
  2. Ha Uli,
    es ist eine Schande, wie mit bedürftigen und behinderten Menschen in diesem Land umgegangen wird. Wenn sie kein Geld für den Profit bringen, werden sie sogar in den Tod getrieben.
    Ein neuers krasses Beispiel ist auch, wie die Bundeswehr und Deutschland mit den afghanischen Mitarbeitern umgeht. Kein Funken Menschlichkeit.
    LG Joachim

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Joachim
      Die Menschen sind so frustriert, dass sie an Schwache, Kranke oder sonst wie andere ihren Frust auslassen.
      Wo soll das noch hin führen...
      lg Uli

      Löschen