Sonntag, 23. September 2012

Waldfeenreich - Bäume, die sprechen


Es ist Sonntag und wir waren in einer anderen Stadt, in einem anderen Wald.

Nur durch Zufall haben wir einen Eingang gefunden,

Viele Leute sind dort noch nicht gegangen,
denn in diesem Wald bestimmt noch die Natur.

Leben und Sterben -
so, wie es sein sollte.

Vielleicht hat man Angst in diesem Wald ?

Es ist sehr dunkel da,
kleine Bachläufe kann man sehen, in denen jetzt zu dieser Zeit kaum Wasser fließt.
Es geht steil bergrauf, noch steiler runter -

ein kleines sprechendes Reich.
Ich suche wieder nach Baumelfen.

... und werde fündig ...

Im Eingang ist der Wächter, ein Baum,
der jedem verbietet dieses Zauberreich zu betreten.


Ich gehe weiter und finde Bäume, die sprechen -
durch Gesten, nicht durch Gelaber, wie in der Menschenwelt.


Der eine Baum spricht, dass er einen Vogel hat.


Ich kann ihn verstehen, weil er wirklich einen hat,
nämlich einen Specht.

Wenn Menschen zu Menschen sagen, dass sie einen Vogel haben, sucht man zwangsläufig nach einem Käfig,
und findet ihn meistens im Kopf des Vogelinhabers.


Dann finde ich den Baum, der anderen hilft.

Er benutzt seine ganze Kraft
um den anderen zu stützen,
verwächst mit ihm ins Unendliche -
kann das Liebe sein ?




Um Liebe zu Vervollständigen,
benötigt es einen Akt.

Dazu gibt es Bäume, die ihrer Paarungsbereitschaft durch ihr Äußeres zublinzeln,


Man nennt sie weiblich.
Weiblich darum,
weil Menschen meinen,
dass sie in ihren Augen nur die äußeren Geschlechtsmerkmale erkennen brauchen.


Oft scheint es ein Problem,
dass Efeupflanzen so verliebt in ihrem Partner sind,
dass sie ihn erdrücken.

Bei zuviel Umklammerung stirbt der Baum ab.
Am Anfang mag es noch recht angenehm sein,
aber zu viel Umarmung tötet durch Erstickung.




Jeder Zauberwald hat auch seine Tier-Bäume.

Das schönste Tierbaumbild hat BG in einem anderen Wald gemacht,
es ist ein Faultier.



vom Aussterben bedroht,
wie unser Wald ...


meine Gedanken :

Träume heilen Tränen.

@ Archimeda1

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Kommentare:

  1. Der Wald war der erste Wald den wir seit langem betreten haben, in dem man keine Kinder oder andere Idioten rumgrölen hörte.
    Der war denen wohl zu anstrengend.
    Insbesondere der Rückweg, da waren so locker 20% Steigung auf 1 Kilometer.
    Gut dass der Specht meinen Holzkopf nicht entdeckt hatte.

    *Kusss*
    Dein Bärchen

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  2. Hi BG,
    die grölenden Kinder sind darum Kinder, die nur noch grölen,
    weil damals antiautoritär erzogen wurde,
    diese Mütter nun Kinder haben,
    die selber keine Kinder mehr erziehen können, weil sie es nie glernt haben Kinder zu erziehen.
    Das nennt man dann sogenannte Tütensuppen-Kinder.
    Ein Fertigprodukt mit vorgefasstem Inhalt, was nicht passt !

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  3. Guten Abend Uli,
    schöne Bilder von einem fast unberührten Wald. So sehen hier bei uns viele Wälder aus.
    Mit den Kindern hast Du recht! Die meisten sind heute nicht mehr erzogen und tanzen ihren Eltern auf dem Kopf herum. Auch das ist mittlerweile unsere Gesellschaft. Leider!
    Ich wünsche Euch einen tollen Start in eine angenehme Woche!
    Liebe Grüße, Kathy

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  4. Guten Morgen Kathy
    Auch dir einen tollen Wochenstart. :-)
    lg Uli

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