Montag, 27. Juni 2011

Autismus ist keine Krankheit

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Hallo zusammen
Ich brauchte mal ein wenig Denk- und Schreibpause.

Im Moment fällt es mir nicht leicht zu bloggen,
denn ich bin sehr unzufrieden -
ganz besonders wegen mir selber.

Es ist im Büro so um die 50 Grad,
ich fühle mich ausgelaugt und ausgesaugt.

Die Großstadt schafft mich.
Ich will zurück in meine Natur.

Mittlerweile habe ich hier in dieser Scheißstadt Dortmund ein Angebot erhalten,
bei dem ich ca 500 €/Monat mehr verdienen könnte.
Weihnachts- und Urlaubsgeld, sowie kürzere Arbeitszeiten kommen dazu ---
aber ich überlege.

Egal, was man mir bietet,
ich kann in keiner Großstadt leben.

Ich würde gerne umziehen,
allerdings müsste ich dazu den anderen Job annehmen.

Was wird denn danach ?

Ich möchte nicht Chef spielen,
und nur des Geldes wegen alles aufgeben,
was mir selber wichtig ist.

Dazu kommen meine alten Freunde,
die ich nicht kontaktieren kann.
Dazu kommen neue Bekannte,
die mich nicht verstehen -
und ich sie auch nicht.

Ich möchte auch nicht jedem weiter sagen,
dass ich als Aspie-Autist anders denke und handel.

Ich verstell mich schon genug den ganzen Tag um das "normale" Arbeitsleben zu überstehen.

Ich will keine Schranken mehr für mein Ich.

meine Gedanken :

Ich glaube,
an die unbeschränkte Freiheit der Gedanken.

Ich hasse die unbeschränkten Gedanken der Dummen.
Damit meine ich nicht Diejenigen,
die schulische Probleme haben,
weil sie Mathe oder Rechtschreibung nicht beherrschen.

Damit meine ich Leute,
die sich ständig der Mehrheit unterordnen,
weil diese glauben, dass alles richtig ist,
was man von ihnen, den >Normalen< verlangt.

"Es ist keiner normal,
der sich der Mehrheit nicht als Sklave zur Verfügung stellt,
sagt die Mehrheit."

Wer ist also >normal< ?

Leute, die sich anpassen,
oder Leute,
die eigenständig denken ?

© Archimeda1

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